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From Vanessa Vos

Tobit.Software übergibt 74.001,15 Euro zugunsten der Haiti-Hilfe an das DRK

Ahaus, 26. Februar 2010 -- Zum Saisonstart auf der StattAlm in Ahaus hatte Tobit.Software bereits angekündigt, mit sämtlichen Eintrittsgeldern die Erdbebenopfer in Haiti zu unterstützen. Heute nun wurde die offizielle Spendensumme an das Deutsche Rote Kreuz Ahaus übergeben, mit der ein erheblicher Beitrag zur Aufbauarbeit im Karibikstaat geleistet werden kann.

Heinz Hollekamp, Felix Büter und Heinz Josef Böhmer vom DRK Ahaus freuten sich über die Spende
Als am 12. Januar 2010 ein Erdbeben der Stärke 7 die Region rund um Carrefour und Port-au-Prince in Haiti verwüstete, befand sich Tobit.Software mitten in den Vorbereitungen für die saisonale Wintersporthochburg StattAlm. Als die unfassbare Meldung durch die Nachrichtenticker ging, hatten sich die drei Vorstandsmitglieder des Unternehmens spontan entschlossen, zu helfen. Sämtliche Eintrittsgelder der StattAlm 2010 sollten in voller Höhe zugunsten der Erdbebenopfer in Haiti gespendet werden.

74.001,15 Euro für die Hilfe in Haiti
"Herausgekommen bei diesem Einsatz ist eine stolze Summe. Insgesamt gehen 74.001,15 Euro an das Deutsche Rote Kreuz, das mit seiner humanitären Arbeit den Karibikstaat beim Aufbau unterstützt", bilanziert der COO von Tobit.Software Klaus Kemper.

Immer präsent: Die dreiwöchige StattAlm stand ganz im Zeichen der Hilfe für Haiti
Eine Summe, von der jeder Cent bitter benötigt wird, berichtet Heinz Hollekamp vom Deutschen Rote Kreuz Ahaus. "Die Medienpräsenz zur Lage in Haiti lässt allmählich nach, aber es herrscht immer noch unendliches Leid im Karibikstaat - der Bevölkerung fehlt es auch Wochen nach der Katastrophe noch an allem", berichtet Hollekamp, der erst gestern noch eine letzte Zwischenmeldung vom DRK-Generalsekretariat in Berlin erhalten hat.

Das Deutsche Rote Kreuz hatte unmittelbar nach dem Erdbeben in Haiti bereits eine mobile DRK-Klinik in das Krisengebiet geschickt und damit die medizinische Versorgung von 30.000 Menschen sichergestellt. Zur Zeit sind rund 500 internationale Katastrophenexperten in Haiti im Einsatz, unterstützt von Tausenden nationaler Rotkreuz-Kräfte. Nothilfe-Einheiten liefern mobile Gesundheitsstationen und Krankenhäuser sowie Module zur Trinkwasserversorgung und Seuchenvorsorge. 1.800 Tonnen an Hilfsgütern wurden bisher verteilt. "Der Hilfseinsatz in Haiti ist einer der größten Rotkreuz-Einsätze, der je für ein einzelnes Land gestartet wurde", betont Hollekamp. Sechs Wochen nach der Katastrophe hat das DRK aber neben der Nothilfe vor Ort auch einen Langfristplan für Erdbebenopfer, der erste Aufbaumaßnahmen im Bereich der Medizin und Infrastruktur vorsieht.

Zusätzliches Engagement des DRK Ahaus

Drei Wochen war der DRK Ortsverband auf der StattAlm mit dabei
Auch der DRK Ortsverband Ahaus wird helfen und zeigt dabei großes Engagement: "Wir haben uns entschlossen, die Gebühren aus dem dreiwöchigen Sanitätsdienst während der StattAlm in Höhe von 2.283 Euro ebenfalls in den Spendentopf für Haiti zu geben", so der Vorsitzende des DRK Ortsverbandes Felix Büter. Ein zusätzlicher Dank geht an alle Helfer, die ihren Dienst auf der StattAlm für das Deutsche Rote Kreuz ehrenamtlich verrichtet haben.

Durch das gemeinschaftliche Engagement sind insgesamt 76,284,15 Euro in den drei Wochen der StattAlm für die Hilfe in Haiti zusammen gekommen - eine beachtliche Summe, die vor Ort sehr viel Gutes bewirken wird, betont das DRK.

Weiterführende Informationen
Informationen zur Lage in Haiti auf der Website des DRK
Rückblick auf die StattAlm 2010